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Die Natur organisiert alles Leben in Netzwerken. Diese Netze sind so konstruiert, dass Energie und Materie hindurch fließen kann und sie dennoch ihre Form stabil erhalten. Sie sind oft nach einfachen Regeln konstruiert und bringen dennoch höchste Komplexität hervor. Sie sind oft in Zyklen angeordnet und reagieren dennoch dynamisch auf Umweltveränderungen.

Auch der Mensch organisiert sein Leben in Netzen: Internet und Telekommunikation, Mobilität, und Energieversorgung, Wissenschaft und vor allem die globalisierte Wirtschaft. Die Einbindung in diese Netze bestimmt immer stärker unser tägliches Leben, unser Schicksal ist heute untrennbar mit dem aller anderen Menschen auf dem "schrumpfenden" Planet Erde verbunden.

Doch unsere Netzwerke sind weit weniger elegant angelegt als die der Natur. Sie sind oft zu starr, nicht lernfähig, nicht innovativ – und nicht selten enden Stränge als Sackgasse. Sie funktionieren nur deshalb, weil wir sie mit großem Energieaufwand künstlich aufrechterhalten.

Wir brauchen einen neuen Leitfaden beim Weben von Netzen und sollten dabei von der Natur lernen. Zur Bionik (wo Biologie die Technik inspiriert) muss als neue Disziplin eine Bionik der Netze kommen. Dies ist auch deshalb so wichtig, weil der Mensch sich mit den Netzen, die er engmaschig um den Blauen Planeten legt, einen neuen Lebensraum erschafft: In der Info- und Technosphäre (sprich: in den Netzwelten) wird sich vielleicht die nächste Stufe seiner Evolution vollziehen. Und Teil dieses Neuen wird sein, dass der Mensch – anders als alle anderen Wesen – seine Weiterentwicklung teilweise in die eigene Hand nimmt.

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  Summary  

Buchteil I:
Das Netz in der Wüste

Einleitung

Buchteil II:
Die Gesetze der Netze

Leben – die Netzwerke der Natur
Das Netz – Karriere eines Begriffs
Kamerafahrt im Regenwald
Bakterien waren die ersten Globalisierer
Planet Erde und Göttin Gaia
Schwärme: Die Vielen im Vorteil

Die Wissenschaft vom Wandel
Chaostheorie: Die Unschärfe im Blick
Kybernetik: Die Kopplung im System
Neue Biologie: Der Erfolg von Kooperation
Komplexitätsforschung: Die Regeln des Wandels

Die zehn Gesetze der Netze
Netze handeln komplex
Netze leben nichtlinear
Netze erzeugen Neues
Netze antworten flexibel
Netze ordnen Chaos
Netze erzeugen Chaos
Netze verzeihen Fehler
Netze nutzen Symbiosen
Netze vereinen Vielfalt
Netze verkleinern Welten

Netzlogik ist gut für kleine Planeten
Hocuspocus, Homo sapiens!
Vorschlag für eine Bionik der Netze
Vom Nutzen der Netzlogik



Buchteil III:

Vom Nutzen der Netze

33 Inspirationen für Netzwerker



Buchteil IV:

Die Macht der Netze

Lebensstil: Die Globos kommen
Emergenz: Der Fellache, der Pharao und das ganz große Grab
RaumZeit: Liebling, ich habe die Erde geschrumpft!
Teilhabe: Die Freiheit der Vernetzten
Globalisierung: Bereit für die dritte Welle
Allianzen: Das Win-Win der Netze
Risiko: @-Bomben und andere Attacken
Global Brain: Die Evolution geht weiter



Buchteil V:

Web of Life als interaktive Installation

Medienkünstler müssen gute Netzwerker sein

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Um einen Leseeindruck des Buches zu bekommen, können Sie folgende Kapitel als PDFs herunterladen:

Netzlogik ist gut für kleine Planeten (PDF, 142 kB)
Netz in der Wüste (PDF, 214 kB)

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